Erdbeben in Chile

Am Donnerstag, dem 17.09.2015, hat gegen 00:54 Uhr MESZ (= 19:54 Uhr Ortszeit am Mittwochabend) ein schweres Erdbeben den Meeresboden dicht vor der Küste Chiles erschüttert. Das Seebeben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 8,3. Das Epizentrum lag etwa 45 Kilometer westlich der Stadt Illapel (ca. 23.000 Einwohner) und etwa 230 Kilometer nordnordwestlich der chilenischen Hauptstadt Santiago (ca. 5 Mio. Einwohner). Der Erdbebenherd befand sich 20 bis 30 Kilometer unter der Oberfläche. Das Beben war in vielen teilen Südamerikas deutlich zu spüren. In Chile gab es mehrere Tote und viele Verletzte sowie erhebliche Schäden durch das Beben und einen bis zu 4,6 Meter hohen Tsunami. Für weite Bereiche des Pazifiks wurde eine Tsunamiwarnung ausgegeben.

Die SARUV Austria wurde um 01:10 Uhr per SMS über dieses Ereignis informiert und hat begonnen die Lage zu beurteilen. Es erfolgte eine Einmeldung im vOSOCC mit dem Status "Monitoring". Kurz darauf konnte festgestellt werden, dass keine internationale Hilfe benötigt wird.