Erdbeben im Iran

Am Dienstag, dem 16.04.2013, hat gegen 12:44 Uhr MESZ (= 15:44 Uhr Ortszeit) ein sehr schweres Erdbeben den Südosten Irans an der Grenze zu Pakistan erschüttert. Das Beben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,8. Das Epizentrum lag etwa 85 Kilometer östlich der Stadt Khash (ca. 70.000 Einwohner) und etwa 200 Kilometer südöstlich der Stadt Zahedan (ca. 550.000 Einwohner). Der Erdbebenherd befand sich 50 bis 80 Kilometer unter der Erdoberfläche. Es gab Dutzende Tote und Verletzte, vor allem auf pakistanischer Seite. Das Beben war bis zum Persischen Golf und in Teilen Indiens zu spüren. Das aktuelle Beben war das stärkste im Iran seit 35 Jahren. Erst eine Woche zuvor gab es bei einem Erdstoß der Stärke 6,3 mindestens 40 Tote im Süden Irans.

Die SARUV Austria hat sich im vOSOCC mit dem Status "Monitoring" eingemeldet und beobachtete die Situation über die Medien. Nach kurzer Zeit wurde festgestellt, dass es keine internationale Anforderung gegeben hat.

Schweres Erdbeben in Costa Rica

Am Mittwoch, dem 05.09.2012, hat gegen 16:42 Uhr MESZ (= 08:42 Uhr Ortszeit) ein schweres Erdbeben Costa Rica in Zentralamerika erschüttert.
Das Beben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,6. Das Epizentrum lag nahe
der Pazifikküste, etwa 10 Kilometer östlich der Stadt Nicoya (ca. 15.000 Einwohner) und etwa 140 Kilometer westlich der
Hauptstadt San Jose. Der Erdbebenherd befand sich rund 40 Kilometer unter der Oberfläche. Zunächst wurde für einige Küsten
Mittelamerikas eine Tsunamiwarnung herausgegeben, es wurde aber kein Tsunami beobachtet. In Costa Rica gab es Tote und
Verletzte sowie erhebliche Schäden.

Die SARUV Austria beobachtete das Ereignis über die Medien und regestrierte sich im vOSOCC.

Erdbeben in Norditalien

Am Sonntag, dem 20.05.2012, hat gegen 04:04 Uhr MESZ ein schweres Erdbeben den Norden Italiens erschüttert. Das Beben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 6,0. Das Epizentrum lag etwa 35 Kilometer nordnordwestlich der Stadt Bologna (ca. 380.000 Einwohner). Der Erdbebenherd befand sich rund 5 Kilometer unter der Oberfläche. Mindestens 3 Menschen kamen ums Leben, zahlreiche Gebäude wurden beschädigt.

Die SARUV Austria beobachtet die Schadenslage im betroffenen Gebiet über die Medien.

 

Seebeben vor Sumatra

Am Mittwoch, dem 11.04.2012, hat gegen 10:38 Uhr MEZ ein sehr schweres Erdbeben den Meeresboden vor Nordsumatra in Indonesien erschüttert. Das unterseeische Beben erreichte nach Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 8,6. Das Epizentrum lag etwa 435 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Banda Aceh (ca. 250.000 Einwohner). Der Erdbebenherd befand sich 23 Kilometer unter der Oberfläche. Für 28 Staaten und Territorien am Indischen Ozean wurde eine Tsunamiwarnung oder eine Vorwarnung ausgegeben. Das Beben war auf Sumatra, in Singapur, Thailand, im Süden Indiens und in Sri Lanka zu spüren. Es gibt Meldungen über einzelne Schäden auf Sumatra und eine kleinere Flutwelle dort und auf vorgelagerten Inseln. Bei der Flucht auf höheres Gelände gab es nach Medienberichten mindestens 5 Tote und zahlreiche Verletzte. Mit 2004 ist das aktuelle Ereignis nicht vergleichbar. Dieses Mal war das Beben schwächer mit nach ersten Erkenntnissen geringerer Vertikalbewegung des Meeresbodens und auch die Vorwarnzeit ist größer. Die Tsunamiwarnung konnte nach wenigen Stunden aufgehoben werden.

Dem Hauptbeben folgten zahlreiche Nachbeben, darunter ein Beben der Stärke 8,2. Es ist weltweit das erste Mal seit mindestens 1900, dass an einem Tag zwei Beben der Stärke 8 oder mehr an einem Tag auftreten. Weitere, teils schwere Nachbeben werden in den kommenen Tagen und Wochen folgen.

Die SARUV Austria wurde durch Medienberichten auf dieses Ereignis aufmerksam und beobachtete die Situation. Zeitgliech wurde im Virtual Osocc den Status der SARUV Austria auf "Monitoring" gesetzt.

 

Erdbeben in Mexiko

Am 20.03.2012 ereignete sich ein schweres Erdbeben in der Nähe des Urlaubsorts Acapulco. Das Beben hat die Menschen in Mexiko in Angst und Schrecken versetzt. Die Auswirkungen waren bis in die Millionenstadt Mexiko-Stadt zu spüren. Der Erdstoß habe sich knapp 200 Kilometer östlich des Urlaubsorts Acapulco im südlichen Bundesstaat Guerrero in einer Tiefe von 18 Kilometern ereignet, teilte das Geologische Institut der USA am Dienstag mit. Von dort meldeten die Zivilschutzbehörden zahlreiche Gebäudeschäden und mehrere eingestürzte Häuser. Von einem größeren Tsunami sei nicht auszugehen, teilte das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik mit.

Die Auswirkungen waren bis in die Millionenstadt Mexiko-Stadt zu spüren. In der Metropole, in dessen Ballungsraum rund 20 Millionen Menschen wohnen, schwankten Gebäude, Handy-Verbindungen brachen zusammen und der Verkehr geriet ins Stocken. In einer ersten Panik liefen Tausende Menschen auf die Straßen. Der Bürgermeister der Hauptstadt, Marcelo Ebrard, teilte über den elektronischen Kurznachrichtendienst Twitter mit, er habe bei einem Hubschrauberflug über die Stadt keine Schäden erkannt.

Unklarheit über Stärke des Bebens
Die US-Erdbebenwarte hatte die Stärke des Bebens zunächst mit 7,9 angegeben. Das mexikanische seismologische Institut gab die Stärke dagegen mit 6,5 an. Die Erde bebte demnach mindestens fünf Minuten lang.

Die SARUV Austria beobachtet die Situation in den Medien.