28.04.15 SARUV entsendet Experten über die EU

Die SARUV hat sich bereits vergangenen Samstag als weltweit 3. Rettungsteam für den Hilfseinsatz in Nepal eingemeldet. Bis dato wurde die 30 Mann starke Truppe bestehend aus Mitglieder der Feuerwehr Rankweil und befreundeter Feuerwehrkameraden aus ganz Vorarlberg, der Suchhundestaffel der Bergrettung und Mediziner des Roten Kreuzes sowie der Support Unit Vorarlberg nicht in den Einsatzort entsandt.

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat die EU reagiert und den Statikspezialisten Ing. Thomas Nesensohn nominiert und nach Nepal abkommandiert. Noch in der Nacht wurde die Ausrüstung zusammengepackt und mobilisiert. Das SARUV-Mitglied wird im Katastrophengebiet unter anderem auch öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser auf ihre Statik überprüfen und gegebenenfalls wieder frei geben. Derzeit werden die Patienten unter freiem Himmel ärztlich versorgt. Der Einsatz ist bis Ende nächster Woche geplant, kann sich aber auch noch verlängern.

Monitoring Schlammlawine Afghanistan

02.05.2014 - Nach einer Schlammlawine in der nordostafghanischen Provinz Badachschan befürchtet die Provinzregierung mehr als 2000 Tote. Etwa 300 Häuser in dem Dorf Ab-e-Barik seien von der Lawine nach heftigem Regen weggerissen worden, sagte der Sprecher des Provinzgouverneurs, Nawid Ferotan, am Freitagabend. Der Sprecher der UN-Hilfsmission am Hindukusch, Ari Gaitanis, meldete am Samstag mindestens 350 bestätigte Tote.

"Unsere Rettungsteams haben bislang 150 Leichen in der Gegend gefunden, und sie arbeiten hart daran, die Dorfbewohner zu retten", sagte Ferotan. 2100 Menschen würden vermisst. Es werde befürchtet, dass sie tot seien. Einsatzkräften gelang es, sieben Überlebende aus den Geröllmassen zu retten. Drei Leichen seien in den verschütteten Häusern bislang geborgen worden.

Die SARUV Austria beobachtete die Situation über die Medien und hat sich im vOSOCC als Einsatzbereit eingetragen.

Monitoring - Erdbeben in Mexiko

Am Freitag, dem 18.04.2014, hat gegen 16:27 Uhr MESZ (= 07:27 Uhr Ortszeit) ein schweres Erdbeben den Süden Mexikos erschüttert. Das Beben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 7,2. Das Epizentrum lag etwa 35 Kilometer nördlich der Stadt Tecpan de Galeana, Mexico (ca. 55.000 Einwohner) und etwa 265 Kilometer südwestlich der mexikanischen Hauptstadt Mexico City. Der Erdbebenherd befand sich 20 bis 30 Kilometer unter der Oberfläche. Das Beben war in 14 Bundesstaaten Mexikos zu spüren, ebenso in der Hauptstadt. Es wurden mehrere Leichtverletzte und einige Schäden wie Mauereinstürze und Erdrutsche gemeldet, über Tote ist aber nichts bekannt.

Die SARUV Austria beobachtete die Situation über das vOSOCC. Es wurde keine internationale Hilfe in Anspruch genommen.

Erdbeben vor Chile

In der Nacht zum Mittwoch, 02.04.2014, hat gegen 01:46 Uhr MESZ (= 18:46 Uhr Ortszeit am Dienstagabend) ein sehr schweres Erdbeben die Küste Chiles in Südamerika erschüttert. Das unterseeische Beben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 8,2. Das Epizentrum lag etwa 95 Kilometer nordwestlich der Stadt Iquique (ca. 230.000 Einwohner) im Norden des Landes. Der Erdbebenherd befand sich rund 20 Kilometer unter der Oberfläche. An Land gab es Schäden an einigen Gebäuden und Erdrutsche. Es wurden mehrere Tote und Verletzte gemeldet. Durch das Beben wurde an der Küste Nordchiles ein Tsunami ausgelöst, der in Iquique eine Höhe von 2,11 Metern erreichte. Für die gesamte lateinamerikanische Küste war eine Tusnamiwarnung ausgegeben worden. Zuvor gab es bereits am 16. März einen schweren Erdstoß der Stärke 6,7 in der Region, gefolgt von zahlreichen Nachbeben.

Die SARUV Austria beobachtet die Situation und ist im vOSOCC mit dem Status "monitoring" eingeloggt.

SARUV - Monitoring Erdbeben in Peru

In der Nacht zum Sonntag dem 16.03.2014 hat gegen 00:51 Uhr MEZ ein schweres Erdbeben den Norden Perus in Südamerika erschüttert. Das Beben erreichte nach vorläufigen Angaben des amerikanischen Erdbebendienstes die Stärke 6,3. Das Epizentrum lag nur wenige Kilometer westlich der Stadt Sechura (ca. 23.000 Einwohner) und etwa 50 Kilometer südwestlich der Stadt Piura (ca. 325.000 Einwohner). Der Erdbebenherd befand sich rund 10 Kilometer unter der Oberfläche. Aus den Städten Sechura, Paita, Colán und Parachique wurden Schäden an zahlreichen Gebäuden gemeldet, über Verletzte oder Tote ist derzeit nichts bekannt.

Die SARUV Austria hat die Situation über die Medien beobachtet.