Alarmierung

Sobald ein Schadensereignis in der SARUV Austria bekannt wird, beispielsweise durch Medienberichte, SMS-Dienste o.ä., wird vom SARUV-Leiter oder einem seiner Vertreter eine Information an die Kommandogruppe mittels Pageralarm veranlasst (Vorarlarmstufe). Die Kommandogruppe führt daraufhin eine Erstbewertung des Schadensereignisses durch und klärt die Einsatzbereitschaft in den einzelnen Stammorganisationen ab. Erscheint eine Hilfeleistung der SARUV im Schadensgebiet möglich und sinnvoll, meldet der SARUV-Leiter die Einsatzfähigkeit an den Landesfeuerwehrinspektor (LFI). Seitens des Landesfeuerwehrinspektors wird dann die Verfügbarkeit der SARUV Austria beim Landeshauptmann des Landes Vorarlberg angefragt. Wird vom Landeshauptmann ein Einsatz der SARUV Austria genehmigt, erfolgt durch den SARUV-Leiter die Einmeldung der Einsatzbereitschaft beim Bundesministerium für Inneres (BMI). Die Entscheidung über die Entsendung wird vom BMI getroffen. Ab dem Zeitpunkt einer Entsendung durch das BMI endet die Voralarmstufe und geht in den Vollalarm zur Einsatzmobilisierung über. Der SARUV-Leiter veranlasst die Alarmierung über die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Vorarlberg über Pager. In Abhängigkeit des jeweiligen Einsatzfalles können verschiedene Vorgänge der Einsatzmobilisierung bereits in der Voralarmstufe begonnen bzw. auch zur Gänze durchgeführt werden. Damit lässt im gegebenen Fall die Mobilisierungszeit bis zur Abmarschbereitschaft nochmals verkürzen.

 

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 Abb.: Flussdiagramm Voralarmstufe

 

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Abb.: Die Rettungs- und Feuerehrleitstelle in Feldkirch